Formgehölze

Unter diesem Oberbegriff versteht man durch Schnitt erzielte Formen, wie z.B. klassische Kugel oder Kegelformen, Pyramiden, Würfel und Spalier oder Dachformen. Auch Bonsaiformen, Torbögen und streng geschnitten Heckenelemente passen in den modernen formalen Garten. Für den Formschnitt eignen sich alle Pflanzen, die sich zügig wieder regenerieren. Immergrüne Formgehölze können z.B. aus Eibe, Buchsbaum, Kirschlorbeer, Kiefer oder Ilex entstehen. Für Torbögen eignen sich Rotbuche und Weißbuche, für Dachformen besser Platane, Ahorn und Linde. Als klassische Spaliere an der Hauswand oder zur Abgrenzung bieten sich Obstbäume an. Damit die Form erhalten bleibt, wird jährlich ein bis zweimal nachgeschnitten. Beste Ergebnisse erzielt man beim optimalen Schnittzeitpunkt, nämlich Oktober bis April und Juni bis Juli. Ausnahme: Bei Kiefern werden die ausgetriebenen Kerzen eingekürzt oder abgeschnitten. Die Kultur von Formgehölzen ist sehr arbeitsintensiv. Vom ersten Anschnitt einer ausgefallenen Formpflanze in Bonsaiform bis zum fertigen Zustand mit knorrigen Stämmen und kräftigen Etagen vergehen oft Jahre.

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